James Turrell in Lech, 2014, Foto: Maria Muxel

»Wir sind uns nicht bewusst, dass wir selbst dem Himmel seine Farbe geben.«

Der weltbekannte US-amerikanische Künstler James Turrell hat für Lech einen Lichtraum entworfen, in dem das Zusammentreffen von Himmel und Erde in der hochalpinen Landschaft mit neuem Blick zu erleben sein wird.

Von der Idee zur Realisierung:
Skyspace-Lech

Der Skyspace-Lech ist eröffnet und kann besucht werden. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Oktober 2014
September 2018
James Turrell in Lech, 2014, Foto: Maria Muxel

James Turrell

James Turrell ist einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Seine Arbeit an der Werkserie Skyspace begann in den 1970er Jahren und umfasst heute über 75 Kunstwerke auf der ganzen Welt.

James Turrell wurde 1943 in Los Angeles als Sohn einer strenggläubigen Quäkerfamilie geboren. Bereits mit 16 Jahren erwarb er eine Fluglizenz, studierte zunächst Psychologie und Mathematik am Pomona College und schloss 1973 ein Kunststudium an der Claremont Graduate School in Kalifornien ab. Seit den 1960er Jahren konzipiert er Lichträume, zumeist als große Kuben mit Öffnungen zum Himmel, häufig in eigens dafür errichteten Gebäuden.

Im Roden Crater, einem erloschenen Vulkan in der Wüste von Arizona, arbeitet James Turrell am größten je von Menschenhand geschaffenen Kunstwerk. Nach astronomischen Berechnungen baut er ein Netz von Skyspaces in das Innere des Kraters, in denen sich natürliches und künstliches Licht zu einem einzigartigen sinnlichen Erlebnis verbinden. Diesem künstlerischen Konzept folgt auch der Skyspace-Lech.

skyspace Lech, 2018, Foto: Maria Muxel

Den skyspace Lech besuchen

Mit dem Skyspace-Lech des international renommierten Künstler James Turrell erhält der Arlberg ein Kunstwerk, das zu einem einzigartigen Erlebnis von Licht und Raum einladet. Bitte planen Sie einen Besuch so, dass die Wertschätzung dieses besonderen Raumes gewahrt wird. Im Mittelpunkt steht die aufmerksame Wahrnehmung der von James Turrell entwickelten Lichtkunst.

Der Skyspace Lech ist ganzjährig geöffnet. Zusätzlich bieten wir ein spezielles Programmangebot für den Skyspace-Lech mit Lichtprogramm und fachkundigen Führungen.

James Turrell in Lech, 2014, Foto: Maria Muxel

Die Region Lech Zürs

Der auf über 1.450 Meter gelegene Ort Lech ist einer der weltweit renommiertesten und traditionsreichsten Wintersportorte. Mit dem international an der Spitze stehenden Skigebiet Arlberg verbunden mit hochklassiger Hotellerie und Gastronomie bietet Lech-Zürs Wintererlebnis auf höchstem Niveau. Die Destination Lech-Zürs am Arlberg ist sozusagen zur Wahlheimat anspruchsvoller Wintergäste aus aller Welt geworden.Und immer mehr Gäste zieht es auch im Sommer in das Lechquellgebirge. In den letzten Jahren hat sich Lech speziell im Sommer mit hochkarätigen Kulturveranstaltungen auch bei neuen Gästeschichten etabliert. Mit der Landschaftsinstallation Horizon Field von Antony Gormley kam 2010 bis 2012 erstmalig auch ein großes Projekt zeitgenössischer Kunst nach Lech, das nicht nur bei Gästen und Einheimischen begeistert aufgenommen wurde, sondern auch eine enorme internationale Ausstrahlung hatte.

  • Stefan Sagmeister

    Die Idee, in Oberlech einen vom James Turrell gestalteten Skypspace zu bauen ist deshalb ausgezeichnet, weil dieser es dem Betrachter ermöglichen wird, die Welt aus einem neuen Winkel zu sehen. Seit mir der James den Himmel gezeigt hat, sehe ich diesen anders, schöner, subtiler, besser. Das ist gute Kunst, die die Museumsdirektoren anspricht und - vielleicht wichtiger - die Laien begeistert.

  • Verena Konrad

    Mit dem Skyspace Projekt von James Turrell erhält Lech einen ästhetisch wertvollen, kontemplativen Ort, an dem sich sinnliche Erfahrung, Naturerlebnis und intellektuelle Reflexion treffen. Beeindruckend wird vor allem das Spiel zwischen Materialität und Immaterialität durch das Erleben von Licht und Farbe im Raum, das sich ganz unmittelbar jedem erschließt, der sich darauf einlässt.

  • Dietmar Eberle

    James Turrell in Lech – eine Bereicherung meines Lebens. Eine Chance auf einen Ort in dem innere Konzentration und weitläufige Perspektiven wahr werden können.

  • Martin Purtscher

    Der Standort des Lichtraums mit dem großartigen Panoramablick wird nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für uns Vorarlberger Anlass sein, Licht neu zu erleben.

  • Otto Huber

    Die phantastische Verbindung von Licht, Himmel und Raum ist ein Kunsterlebnis, das auch Menschen erreichen kann, die nicht in Museen gehen.

Gemeinsam Kunst fördern

Der Verein Horizon Field ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge. Die Mitglieder bzw. der Vorstand sind ehrenamtlich tätig.

Wenn Sie sich bei diesem faszinierenden Projekt engagieren möchten, dann kontaktieren Sie uns (E-Mail). Gerne senden wir Ihnen nähere Unterlagen bzw. erläutern Ihnen das Projekt und die Unterstützungsmöglichkeiten auch in einem persönlichen Gespräch.

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